63 Unwettereinsätze und ein Großbrand am Vatertag

von lel

Am 10.05.2018 hielt ein Gewitterregen im Stadtgebiet und ein Großbrand im Landkreis die Feuerwehr Ansbach in Atem.

Ein Starkregen im Stadtgebiet führte dazu, dass die Ansbacher Feuerwehren insgesamt 63 wetterbedingte Einsätze abarbeiten mussten.

Durch den Regen war eine Vielzahl von Kellern vollgelaufen und viele Straßen wurden überflutet.

Auf der Hofwiese, auf welcher gerade das Frühlingsfest stattfand, standen Zelte, Wohnwägen und Fahrgeschäfte unter Wasser.

An mehreren Stellen kam es zu starken Erdrutschen. Hierdurch wurden große Mengen Schlamm auf Straßen und in Gärten geschwemmt.

Außerdem galt es noch einen durch Wassereintritt ausgelösten Brandmelderalarm abzuarbeiten. Des Weiteren wurde durch die Feuerwehr eine Person gerettet, welche sich mit ihrem Fahrzeug in tiefem Wasser befand. Der Betroffene war auf das Dach seines Fahrzeugs geflüchtet.

Zur Bewältigung der Einsatzlage errichtete die Unterstützungsgruppe "Örtliche Einsatzleitung" die Infrastruktur zur Disposition und Dokumentation der Einsätze.

Neben der gesamten Feuerwehr Ansbach waren auch die Stadtteilfeuerwehren Brodswinden, Elpersdorf, Schalkhausen, Hennenbach, Neuses, Bernhardswinden, Gösseldorf-Wolfartswinden und Claffheim sowie die Werkfeuerwehr Bezirkskrankenhaus, die Feuerwehr Burgoberbach, das Technische Hilfswerk und das Bayerische Rote Kreuz im Einsatz.

Noch während die Aufräum- und Reinigungsarbeiten liefen, alarmierte die Leitstelle zur Unterstützung der zuständigen Feuerwehren die Feuerwehr Ansbach nach Colmberg zum Brand einer Schreinerei.

Hier wurde durch die Feuerwehr Ansbach das Wenderohr der Drehleiter und der Dachwerfer des Tanklöschfahrzeugs zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Seitens der Feuerwehr Ansbach war in Colmberg KdoW 10/2, TLF 23/1, DLA(K) 30/1, HLF 40/2 und LF 41/1 im Einsatz.

Zurück