Scheunenbrand in Herpersdorf

von löv

Am Sonntag den 27.08.2017 gegen 16:30 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Ansbach zur Unterstützung mit Drehleiter und weiteren Fahrzeugen nach Herpersdorf.

Bereits in Ansbach war die Rauchsäule klar erkennbar. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand die Scheune in Vollbrand.

Zur Unterstützung der Riegelstellung des angebauten Wohnhauses wurde die Drehleiter auf der Rückseite des Anwesens positioniert, während ein Trupp des HLF 20/16 zur Menschenrettung in das Wohnhaus eindrang. Durch einen massiven Außenangriff der alarmierten Wehren und Unterstützung durch die Drehleiter konnte das Wohnhaus vor größerem Schaden bewahrt und das Feuer schnell eingedämmt werden.

Die Wasserversorgung konnte aus einem nahen Weiher sichergestellt werden. Es wurden mehrere Schlauchstrecken vom offenen Gewässer zu den Einsatzfahrzeugen aufgebaut. Die Drehleiterbesatzung deckte mit dem Wenderohr teile der Scheunenbedachung ab und führt Löschmaßnahmen durch.

Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz unterstützten bei den Löscharbeiten und löschten anschließend vom Boden aus die restlichen kleineren Brandherde in der Scheune ab. Auch das Wohnhaus wurde von weiteren Trupps immer wieder kontrolliert, um ein nachträgliches Übergreifen des Feuers doch noch zu verhindern.

Als Problem erwies sich die kritische Bausubstanz eines Anbaus der Scheune. Da die Scheune selbst, aufgrund der Rauchentwicklung nicht vollständig einsehbar war und daher Zweifel an der Statik bestanden, wurde ein Höhenretter der Feuerwehr Ansbach frei im Seil hängend zur Schaffung von Entrauchungsöffnungen eingesetzt. Dadurch waren sowohl eine bessere Einschätzung des Gebäudezustandes und ein zielgerichteter Löschangriff im Anbau möglich.

Bevor die Löscharbeiten eingestellt wurden, kontrollierte die Besatzung der Drehleiter erneut das komplette Anwesen von oben mit der Wärmebildkamera, um letzte Glutnester ausfindig zu machen und diese gegebenenfalls abzulöschen.

An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren aus Herpersdorf, Immeldorf, Langenloh, Petersaurach, Sachsen bei Ansbach, Lichtenau, die UG-ÖEL des Landkreis Ansbach, sowie die SEG des Bayerischen Roten Kreuzes und der Rettungsdienst.

Die Feuerwehr Ansbach rückte um ca. 21:45 Uhr wieder in die Wache ein. Im Einsatz waren KdoW 10/1, KdoW 10/2, TLF 23/1, DLA(K) 30/1, HLF 40/2 und LKW 56/1.

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