Schwerer Verkehrsunfall zwischen Ansbach und Alberndorf

von mip

Die Feuerwehren Ansbach und Sachsen mussten am 08.11.2017 zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausrücken.

Der Notruf ging gegen 08:00 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein, geschildert war ein Zusammenstoß zweier Pkw mit einer eingeklemmten Person im Bereich von Alberndorf.

Daraufhin alarmierte die ILS die Feuerwehr Sachsen und das hauptamtliche Personal der Feuerwehr Ansbach, das sich zu dieser Zeit gerade in der Feuerwache bei einer Dienstbesprechung befand.

Von der Wache rückten daraufhin der Rüstwagen und das HLF20 aus, bei der Anfahrt war bereits eine Aufstauung des Verkehrs im Bereich der Eisenbahnbrücke am Ansbacher Ortseingang festzustellen.
Mehrere auf der Straße wendende Pkws behinderten zudem die Anfahrt der anrückenden Einsatzfahrzeuge.

An der Einsatzstelle wurden zwei stark deformierte Pkw vorgefunden, in einem davon eine im Bein- und Brustbereich schwerst eingeklemmte Person, die aufgrund der kritischen Lage unter großem Zeitdruck befreit werden musste.
Dazu wurden zwei Rettungssätze aus RW und HLF vorgenommen, um den vorderen Dachbereich zu entfernen und den Vorderwagen vorzudrücken.

Zeitgleich wurde die Person im zweiten Pkw durch einen Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Ansbach und eine zufällig anwesende Krankenschwester bis zum Eintreffen der Kameraden aus Sachsen betreut. Diese war weniger schwer verletzt, musste jedoch aufgrund des Verdachtes auf Verletzungen im Wirbelbereich durch die Feuerwehr Sachsen schonend befreit werden.

Der schwerverletzte Fahrer wurde mittels Rettungswagen in die nächstgelegene Notaufnahme transportiert, die Fahrerin des zweiten Pkw mit Verdacht auf Rückenverletzungen wurde durch den Rettungshubschrauber Christoph 18 in eine Uniklinik geflogen.

Die Einsatzstelle war zur Klärung des Unfallhergangs für mehrere Stunden gesperrt.

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