Die Feuerwache

Verfügbarkeit rund um die Uhr - für Ihre Sicherheit

Die Feuerwache in der Eyber Straße 18 ist mit ihrer Wachzentrale, Ausstattung und Kapazität der zentrale Anlauf- und Einsatzstützpunkt für alle Notfälle, die Feuerwehr und Katastrophenschutz in Ansbach betreffen.

Wir laden Sie zu einem kurzen virtuellen Rundgang durch die Wache ein
Lassen Sie sich davon aber nicht abhalten, das alles "live" zu erleben: Zum Beispiel an unserem jährlichen Tag der offenen Tür!
Denn auch wenn wir um Vollständigkeit bemüht sind: dieser kurze Einblick kann die Wache nicht komplett abbilden - hier können wir nur die wichtigsten Eckpunkte zeigen.

Im Foyer begrüßt der kleine Markgraf zusammen mit einem erfahrenen Kollegen die Besucher vor einer betagteren Löschspritze, die vor vielen Jahren die Löschgruppe Eyb zu ihren Einsätzen begleitet hat und damals noch durch Pferdekraft an den Brandort gebracht und durch händische Pumparbeit betrieben wurde.

Daneben befindet sich die Wachzentrale. Diese ist rund um die Uhr durch hauptamtliches Personal besetzt und dient als Anlaufstelle für Einsatzkräfte und Besucher.
Hier befindet sich die Steuerung der kompletten Haustechnik, zudem wird hier der Schrankennotruf der städtischen Parkhäuser betreut. Im Einsatzfall koordinieren die Wachhabenden die ausrückenden Kräfte.
Im Falle massiver Einsatzzahlen, z.B. bei Unwettern, kann die Wachzentrale die Integrierte Leitstelle entlasten und die städtischen Feuerwehren selbstständig führen.

Auf dem 3. Bild sehen Sie unser Einsatz Informations System:
An den relevanten Stellen der Wache wird auf einem Monitor der Status aller Feuerwehrfahrzeuge im Stadtgebiet angezeigt, der zweite Monitor liefert im Alarmfall Informationen zu den Einsätzen (Einsatzart, Anfahrtswege, ggf. weitere Informationen der Leitstelle)

In der Feuerwache verrichten 11 hauptamtliche Feuerwehrleute ihren Dienst.
Zusammen mit rund 110 ehrenamtlichen Kräften bilden sie den Stamm der Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach.
Die hauptamtlichen Kräfte bilden mit ihrem Wachleiter Rainer Schwarzbeck das Sachgebiet 222 der Stadt Ansbach. Jeweils zwei von ihnen besetzen als 24-Stunden-Schicht die Feuerwache rund um die Uhr.

Die Alarmierung erfolgt seit ihrer Errichtung durch die Integrierte Leitstelle Ansbach, die im Anbau der Feuerwache ihren Sitz hat.
Die Leitstelle hat die Möglichkeit über eine interne Notrufleitung die momentane Alarmstärke abzufragen, somit können Kleineinsätze durch das Wachpersonal abgewickelt werden, ohne dass ehrenamtliche Kräfte von ihrem Arbeitsplatz weg alarmiert werden müssen.

Im Keller des 1986 bezogenen Gebäudes befinden sich eine Kegelbahn, eine Holzwerkstatt, Schlauchlager und -werkstatt, sowie die Schlauchwaschanlage, die direkt unter den markanten Schlauchturm führt.

Über zwei Etagen erstreckt sich auch eine Atemschutzübungsstrecke. Diese dient der Aus- und Weiterbildung von Atemschutzgeräteträgern aus dem gesamten Stadtgebiet.

Die Strecke wird im Betrieb vom Steuerstand aus permanent überwacht.
Sie kann bei Bedarf vernebelt werden, Licht- und Toneffekte sind verfügbar. Der Wärmelastraum simuliert die Temperaturbelastung des Realeinsatzes.

Nach Übung und Einsatz werden die eingesetzten Pressluftatmer in der hauseigenen Atemschutzwerkstatt im Erdgeschoss gewartet und die Atemluftflaschen wieder befüllt. Eventuelle Schäden können durch die hauptamtlichen Gerätewarte hier behoben werden.
Die verwendeten Schutzmasken werden gewaschen, desinfiziert, getrocknet und einsatzbereit in den Gerätewagen Atemschutz verlastet.

In den Obergeschossen befinden sich die EDV Verwaltung, die Funkwerkstatt, ein Unterrichtsraum, der bei Bedarf in 2 Einzelräume geteilt werden kann, das Lehrmittellager, die Kleiderkammer und der Jugendraum

Der Weg in den für viele unserer Besucher wohl interessantesten Teil der Wache führt durch den Umkleidebereich.
Nach einem kurzem Blick auf das eingangs erwähnte Einsatz-Informations-System, entnehmen die Fahrzeugführer aus dem hier befindlichen Drucker die Alarmdepesche.
Diese enthält nochmals alle wichtigen Informationen, welche somit auch im Fahrzeug schnell griffbereit sind.

Danach führt uns der Weg direkt in eine der beiden Fahrzeughallen.

Hier steht die notwendige Ausstattung für die im Stadtgebiet denkbaren Einsatzlagen bereit. Wir rücken von hier zu rund 700 Fahrzeugeinsätzen im Jahr aus.

Gewartet wird der Fuhrpark aus derzeit 17 Fahrzeugen in der angrenzenden Metall- und KFZ-Werkstatt und der daneben befindlichen Waschhalle.
Wartungen an Pumpen und Fahrzeugen können ebenso durchgeführt werden, wie Reparatur- und Karosserieinstandsetzungsarbeiten.
Unser Kleinalarmfahrzeug (KLAF) und der Kommandowagen 2 wurden hier mit der nötigen Technik und Ausrüstung versehen.

Wenn die tägliche Arbeit erledigt ist, trifft man sich gern in unserer Florianstube, die dem geselligen Beisammensein der Mitglieder dient.
Nicht nur haupt- und ehrenamtliches Personal findet sich hier ein, sondern auch unsere Ehrenmitglieder sind hier regelmäßig anzutreffen.